Kirche St. Oswald Untersteinach

Die Gottesdienste finden an den Sonntagen um 10.15 Uhr statt.

Kirche St. Oswald Untersteinach

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird Untersteinach 1281 anlässlich einer Besitzauseinandersetzung. Am 12. November 1281 wurde ein Streit zwischen dem Grafen Otto von Orlamünde und dener von Blassenberg (Plassenburg) auf dem Felde bei Katschenreuth in Gegenwart des Bischofs Berthold von Bamberg, des Burggrafen Johann I. von Nürnberg und vieler Edelleute wie folgt entschieden: Eberhard und Heinrich von Blassenberg erhielten das Dorf "Nydernsteinach" mit Zubehör in vollem Recht von den Edlen Eberhard und Ulrich von Schlüsselberg zu Lehen unter der Oberlehensherrschaft des Bischof Berthold von Bamberg. Das Kirchenlehen zu Nydernsteinach dagegen verlieh der Bischof an den Grafen von Orlamünde samt dem damals nicht unerheblichen Grundbesitz.

Untersteinach wurde 1338 zusammen mit der Stadt Kulmbach und der Plassenburg von Graf Otto von Orlamünde an die Burggrafen Johann II. und Albrecht von Nürnberg verkauft. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Pfarrei verbunden. Beide haben ihren Ursprung wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert. Burggraf Johann II. stiftete 1340 mit seiner Gemahlin das Augustinerkloster Kulmbach und schenkte diesem mit Bestätigung des Bischofs Leopold von Bamberg 1346 das Patronat über die Pfarrei Untersteinach. In dieser Zeit gehörten die beiden Filialkirchen Guttenberg und Kauernburg noch zur Pfarrei. Um 1553 nahm Untersteinach die lutherische Lehre an.

Bildmaterial:

Das gesamte Bildmaterial untersteht dem Copyright der Untersteinacher Kirchgemeinde.

kirchenfahne 1817

Kirchenfahne von 1817, Text: Eine veste Burg ist unser Gott;

lutherbild

Lutherbild in der Kirche;

Die Besichtigung unserer Kirche ist tagsüber möglich von 9:00 - 18:00 Uhr.